Montag, 17. Juni 2024

Quo vadis Feministische Entwicklungspolitik?

Am Montag, 17. Juni von 17 bis 18 Uhr, hält Sina Aping vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) einen Vortrag online und im BUND-Zentrum, Haus Eckert, Lebach

Zur inhaltlichen Einstimmung auf neuere Tendenzen in der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit stellt Sina Aping das Konzept der „Feministischen Entwicklungspolitik“ vor, das für die aktuelle BMZ-Ministerin Svenja Schulze handlungsleitend ist. Hierbei werden Frauenrechte und Gleichstellung als wichtige Voraussetzung zur Beendigung von Armut und Hunger betrachtet.
Sina Aping ist politische Referentin für Dekolonisierung der Entwicklungspolitik beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER). Sie wird die Strategie des BMZ in einem Online-Vortrag kritisch beleuchten. Sie weist mitunter darauf hin, dass „Feministische Entwicklungspolitik“ stärker an den Ursachen globaler Ungerechtigkeit und Ungleichverteilung ansetzen sollte, wobei der Globale Norden einen großen Teil der Verantwortung trage. Deshalb spielen Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit sowie Bewusstseins- und Lernprozesse in Deutschland, also die entwicklungspolitische Inlands- und Bildungsarbeit, eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus geht Sina Aping folgenden Fragestellungen im Zusammenhang mit einer intersektional feministischen Entwicklungspolitik* nach:

  • Welche Impulse geben intersektional feministische Ansätze für unsere entwicklungspolitische Arbeit?
  • Wie kann eine derart ausgerichtete Entwicklungspolitik globale Unrechtssysteme gemeinsam adressieren?
  • Welche Strategien können wir anwenden, um Machtverhältnisse, die zu globalen Ungerechtigkeiten führen, aufzubrechen?
  • Wie können wir diese Ansätze nutzen, um Ungerechtigkeiten zu erkennen und unsere Eine Welt Arbeit zu verändern?

* Ein intersektionaler Feminismus konzentriert sich auf die Stimmen derjenigen, die überlappende, gleichzeitige Formen der Unterdrückung erleben, um die Tiefen der Ungleichheiten und die Beziehungen zwischen ihnen in jedem Kontext zu begreifen. (Vgl. https://unwomen.de/intersektionaler-feminismus/)

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der diesjährigen Entwicklungspolitischen Bildungstage im Saarland. Mehr Infos und Veranstaltungen hier.

Direktlink zur Online-Teilnahme hier:
www.quovadis.nes-web.de Bei technischen Fragen sind wir per Mail auch am Veranstaltungstag erreichbar.

Der Veranstaltungsort
Haus Eckert - BUND-Zentrum für Ökologie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit (Jabacherstr. 87, 66822 Lebach) ist mit der Saarbahn nach Lebach gut erreichbar, von dort sind es 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad. Hier geht es zur Fahrplanauskunft

« zurück


29.Mai 2024

Online-Reihe: "Handy-Treff um 5 vor 4"

Fünf Handyaktionen bieten regelmäßige Online-Impulse  mehr lesen... »

13.September 2024

erlassjahr.de-Jahrestagung 2024

"Menschenrechte statt Schuldendienst" ist das Motto der erlassjahr.de-Jahrestagung in Kooperation mit dem NES e. V. vom 13.09. bis 15.09. in Saarbrücken. Alles Interessierten sind... mehr lesen... »

17.Oktober 2024

CHAT der WELTEN Qualifizierungsseminar

Jetzt ausbilden lassen zum*zur CHAT der WELTEN Referent*in und schon bald in den Einsatz gehen für die EINE WELT. mehr lesen... »

03.Juli 2024

agl-Appell zum Bundeshaushalt 2025 #GutFürAlle: Für eine starke Entwicklungspolitik

Die agl appelliert dringend an Bundesregierung und Bundestag, die Etats des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amtes... mehr lesen... »

22.Februar 2022

Bildungsmaterialien zur Kampagne "Gutes Leben ist einfach" und zum Lifestyle-Projekt

Das NES e. V. hat Bildungsmaterialien zur Kampagne "Gutes Leben ist einfach herausgegeben" und bei der Erstellung der Materialien zum Lifestyle-Projekt mitgewirkt. mehr lesen... »