Kostenlose Filmvorführung „ThuleTuvalu“ im Kino achteinhalb
In Thule schmilzt das Eis, in Tuvalu steigt das Wasser. Was können wir tun?
Am Freitag, den 15. Februar um 19 Uhr zeigen die Heinrich-Böll-Stiftung, die Naturfreunde der Sektion Straßenbahn Saarbrücken und das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland den Dokumentarfilm „ThuleTuvalu“ im Kino achteinhalb (Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken) mit anschließender Diskussionsrunde. Der Eintritt ist frei.
ThuleTuvalu handelt von Menschen an zwei völlig unterschiedlichen Enden des Globus, die durch die fortschreitende Erwärmung der Erdatmosphäre zunehmend miteinander verbunden sind und sich beidenorts vor die Tatsache gestellt sehen, dass sie ihre Existenz grundlegend verändern müssen.
An beiden Orten nimmt der Film mit den Menschen am teilweise ursprungsbetontem Leben in ihren so gegensätzlichen Welten im eisigen Norden und auf der tropischen Insel im Pazifik teil. Dabei werden neben den Unterschieden auch immer mehr Verbindungen und Gemeinsamkeiten deutlich: An beiden Orten zeigt sich, sei es beim Jagen oder beim Fischen, bei Eisfahrten oder beim Kanubau, wie das Meer als wichtigste Nahrungsquelle das ganze Dasein der Einheimischen prägt. Hier wie dort erleben wir, wie aus dieser engen Abhängigkeit von der Natur und in der großen Abgeschiedenheit von der übrigen Welt über Jahrhunderte ihre besonderen Lebensweisen entstanden sind, die sich bis heute erhalten haben.
Anschließend diskutieren Michael Grittmann, Bund für Umwelt und Naturschutz, Landesverband Saar, Dr. Christel Weins, Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. und Christian Bersin, Amt für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt Saarbrücken, mit dem Publikum darüber, welche Handlungsmöglichkeiten wir hier haben, um einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Moderation: Jürgen Meyer, Arbeitskammer des Saarlandes.


