Mittwoch, 08. April 2015

Flowers of Freedom heute 18.30 Uhr

Wenn wir nichts tun, WER DANN?

Jean-Philippe Baum vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. wird nach dem Film für eine kleine Gesprächsrunde bereit stehen. 

"Meines Erachtens nach gibt es hier vor Ort nicht nur viele Möglichkeiten sich einzubringen, sondern es besteht sogar eine gewisse Notwendigkeit dies zu tun. Die Probleme sind global, betreffen alle Menschen und werden uns überraschen, wenn wir nicht anfangen uns damit zu beschäftigen." 

Über den Film:

Was die Hauptprotagonistin Erkingül und ihre Mitstreiterinnen in ihrem Dorf in den Weiten Kirgisiens auf die Beine stellen, ist nicht nur eine Lehrstunde in augenzwinkernder Zivilcourage, sondern zeigt das globale Thema Kampf um Rohstoffe aus einer ungewöhnlich intimen Perspektive mutiger Frauen in Kirgisien. Vier Jahre lang begleitete Mirjam Leuze die Aktivistinnen als Ein-Frau-Team in ihrem ungleichen Kampf gegen die größte Goldmine Kirgistans und ihr Ringen um Entschädigung für die Opfer eines Giftunfalls. Mit Humor und großer Nähe zeigt der Film das politische Engagement der Frauen und das Leben und Überleben in einem kirgisischen Dorf.

Täglich donnern durch das kirgisische Dorf Barskoon riesige LKWs mit einer tödlichen Fracht: Zyanid, eine hochgiftige Chemikalie, mit deren Hilfe in der nahe gelegenen Kumtor-Mine Gold abgebaut wird. 1998 stürzt ein mit Zyanid beladener LKW in den Fluss des Dorfes, Menschen sterben und Hunderte von Dorfbewohnern erkranken. Sieben Jahre später – in denen die kirgisische Regierung nichts unternommen hat – beginnen mutige Frauen ihren Kampf für die Rechte der Opfer. Erkingül und ihre Mitstreiterinnen gründen eine kleine Umweltorganisation, blockieren die Zufahrt zur Mine und schaffen es schließlich, 3,7 Mio. US-Dollar Entschädigung von der kirgisisch-kanadischen Goldmine zu erstreiten.

Als im Frühjahr 2010 eine Revolution die Regierung von Präsident Bakijew stürzt, sind die Frauen ganz vorne mit dabei. Erkingül gelingt nach den ersten demokratischen Wahlen der Sprung ins Parlament, und sie führt ihren Kampf gegen die Goldmine als Politikerin weiter. Ihre Freundinnen bleiben im Dorf zurück. (berlinale.de)

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