Dialogabend: "Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen."
Am Mittwoch, den 24. Juni, um 18 Uhr, bieten wir im Schlosskeller am Saarbrücker Schloss in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Gruppe 'Sustainable Computing Systems' an der Universität des Saarlandes und der Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken einen Dialogabend rund um das Thema „Digitaler Kolonialismus. Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen.“
Künstliche Intelligenz, smarte Plattformen, Cloud-Dienste: Digitale Technologien versprechen schnellere Abläufe, automatisierte Entscheidungen und reibungslose Kommunikation. Vielen gelten sie deshalb als Heilsbringer unserer Zeit. Doch hinter den glatten Oberflächen unserer Smartphones und den Antworten der Chatbots verbirgt sich eine andere Realität: der Abbau von Rohstoffen unter oft menschenunwürdigen Bedingungen, gigantische Rechenzentren mit enormem Energie- und Wasserverbrauch sowie Heerscharen schlecht bezahlter Klickarbeiter*innen im Globalen Süden. Hinzu kommt, dass Daten und Profite überwiegend in eine Richtung fließen – zu einer Handvoll Tech-Konzerne in den USA und China. Wer also profitiert tatsächlich von der digitalen Revolution? Und wer zahlt den Preis dafür? Wie wollen wir als Gesellschaft die Digitalisierung gestalten?
Zu diesen und vielen anderen Fragen gibt Bestsellerautor Sven Hilbig einen Impulsvortrag. Dabei zeigt er auf, wie sich koloniale Machtverhältnisse in der Digitalisierung fortschreiben und skizziert Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung. Auch Fragen der Ressourcen- und Klimagerechtigkeit sowie konkrete Handlungsperspektiven werden zur Sprache kommen.
Im Anschluss laden wir zur gemeinsamen Diskussion ein. Weiterhin bietet die Buchhandlung St. Johann einen Büchertisch mit dem Bestsellerbuch „Digitaler Kolonialismus. Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ von Sven Hilbig und Ingo Dachwitz.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per Mail an anmeldung(at)nes-web.de wird gebeten. Spontane Besucher*innen sind ebenfalls willkommen.


