Raubbau an unserem Planeten ERDE
Dokumentarfilm am 26., 28. und 29. September im Kino 8 1/2 in Kooperation mit dem NES. Diskussionsveranstaltung am 26. September.
Wir leben aktuell im Zeitalter der Anthropozän, in dem der Mensch entscheidend zu den fundamentalen Veränderungen des Planeten beiträgt. Der österreichische Filmemacher Nikolaus Geyrhalter zeigt in seinem Dokumentarfilm, wie genau der Mensch die Erde an der Oberfläche bewegt und verändert. Ob durch Traktoren, große Bagger, einfache Schaufeln oder sogar Dynamit - Milliarden von Land werden jährlich von Menschen bewegt, in der Absicht zu bauen, zu zerstören oder neu zu beleben. Geyrhalter beobachtet in Minen, Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich den Planeten untertan zu machen und sich seine Rohstoffe anzueignen. Somit ist der Dokumentarfilm auch eine Bestandsaufnahme der Menschheit als wichtiger Einflussfaktor auf die fundamentalen und unwiderruflichen Veränderungen ihres Heimatplaneten. (filmstarts.de)
Die Welt aus Google-Earth-Perspektive. Der 47-jährige Filmemacher weiß um den inflationären Gebrauch von Luftaufnahmen. Aber er wollte die analytische Totale, kaufte Satellitenbilder an, legte Wert auf "stehende" statt fliegender Drohnenbilder, um mit der Sehgewohnheit zu brechen. Seine Bilder seien auch deshalb "schön", weil er fürs Kino arbeite. Je leichter das Filmen in Zeiten von Handyvideos sei, desto mehr habe das Kinopublikum ein Recht auf ästhetische Qualität. Schönheit und Gewalt, Mirakel und Menetekel liegen nahe beieinander.
(Christiane Peitz, tagesspiegel.de).
A 2019 | Regie: Nikolaus Geyrhalter
B u K: Nikolaus Geyrhalter, Sch: Niki Mossböck, 121 Min, FSK: 0, Dokumentarfilm
26.09.2019 · 20:00
anschließende Diskussion mit Jean-Philippe, Bildungsreferent für Globales Lernen und Nora Vargas, Fachpromotorin für Ressourcenschutz und Ressourcengerechtigkeit
28.09.2019 · 17:30
29.09.2019 · 20:00


