Paniknetzwerk - Wir sind noch zu retten?!

Ihr seid jung und voller Tatendrang? Ihr habt Lust, aktiv zu werden und ein Projekt zu umweltpolitischen oder sozialen Themen mitzugestalten? Ihr spürt in euch das Bedürfnis, in eurem Umfeld und in der Gesellschaft Veränderungen anzustoßen, auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, euer Umfeld zu informieren und mit kreativen Aktionen zu verblüffen? Dann seid ihr beim Paniknetzwerk genau richtig.

Wir wollen euch bei euren Ideen unterstützen und motivierte Menschen vernetzen. Wir kommen gerne vorbei, um euch den nötigen Input zu geben und euch beim Planen, Kommunizieren und Gestalten eurer Aktionen zu helfen. 

Möglichkeiten, aktiv zu werden, gibt es viele:

Upcycling-Workshops, Straßentheater, Demos, Vorträge, Flashmobs zu Themen die euch am Herzen liegen (Flucht und Migration, Globalisierung, Klima, Konsumkritik etc.)

All diese Aktionen können ein Startpunkt und ein wichtiges Puzzleteil sein für eine Veränderung hin zu einer Gesellschaft, die sich nicht mehr auf Ausbeutung und Egoismus stützt, sondern die nach Frieden und Gerechtigkeit strebt. Wir sehen das Paniknetzwerk als Katalysator für eine Bewegung hin zur Großen Transformation

Wieso Paniknetzwerk?

Eine häufig gestellte Frage – und auch so gewollt. Sich wundern, hinterfragen, weiterforschen, verstehen... sind das nicht schon eine ganze Reihe Fähigkeiten, die dringend nötig sind, um die Welt zu verändern?

Der Name steht für diesen Erfahrungsraum. Wir müssen uns in Bereiche wagen, die wir nicht kennen und Neues lernen, gar uns selbst verändern. Der Begriff Panik steht im Gegensatz zur wohlig warmen Komfortzone. Damit wir uns bei diesem Prozess nicht verlieren, steckt im Namen auch das Netz. Es ist das verbindende Element aller Menschen auf der ganzen Welt, die sich bereits aufgemacht haben oder gerade dabei sind, sich selbst und die Welt neu zu denken, zu erleben und zu gestalten.

Hinter der „Panik“ verbergen sich aber noch weitere Kompetenzen. Denn mit den bekannten Denk- und Verhaltensweisen, die zu den weltweiten Problemen erst geführt haben, können wir kaum die Herausforderungen wie Klimawandel, Flucht und globale Ungerechtigkeit lösen. Wir müssen erst lernen zu denken, zu fühlen und zu handeln, wie wir es noch nie getan haben. Doch wie geht das? Indem man seine Komfortzone verlässt, sich dem Neuen und Unbekannten öffnet – und die Zone betritt, in der Panik entstehen kann.

Warum?

Weltweit stehen wichtige Entscheidungen an

 1. Ökologisch

World Overshoot day“  2017 bereits am 2. August..

→ Mehr als 3,2 Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau von Deutschland leben würde.

2. Sozial

Vier Menschen in Deutschland besitzen soviel wie knapp die Hälfte aller Deutschen! - OXFAM

→ Gefahr für den inneren Frieden
→ Der Mensch passt immer häufiger nicht mehr zu den die Gesellschaft prägenden Strukturen s. Bericht Tafel 

3. Wohlstandsmessung historisch gewachsen in Geldeinheit - Doku Arte

→ Unzureichendes Messinstrument - Ökonomisierung der Lebensbereiche
→ Wir sind oberflächlich und achten mehr auf Handy etc. als auf Werte wie Freundlichkeit etc..

4. Sehr starre Kulturvorstellungen und Hierarchien auch als Folge der fehlerhaften Wohlstandsmessung.

→ Müssen versuchen uns als Erdenbewohnerin oder Weltbürger zu sehen, um nicht mit den bekannten Denk- und Handlungsmustern zu reagieren.

Vision

Vision Hintergrund

Stell Dir folgendes Szenario vor:


Du bekommst etwas mit, was dich innerlich bewegt.(z.B. Dokumentation Nahrungsmittel, Textilien, Handy, Klima, Konsum..)

Du möchtest reagieren und zum Glück hast Du Dich bei so einem Netzwerk eingetragen, wo Du Deine Erfahrung nun teilen kannst!

Du schreibst eine Mail, mit Beispielbetreff: Lebensmittelverschwendung und findest andere Menschen, die das Thema mit Dir gerne aufgreifen möchten.

Deine Ideen/Wünsche/Sorgen verpuffen nicht, sondern werden gehört und kreativ, selbstbestimmt aufgegriffen wobei ich Euch zusätzlich gerne unterstütze.

Für wen?

Vernetzen, bestärken, ergänzen, kreieren, zaubern...

Gerne komme ich vorbei, stelle meine Arbeit vor und suche mit Dir/Euch gemeinsam nach Möglichkeiten etwas auf die Beine zu stellen. Dabei ist es erstmal egal, ob DU/Ihr eine Tanzgruppe seid, ein Jugendzentrum, Sport macht oder sonst wie denkt ihr habt mit Entwicklungspolitik nix zu tun. 

Vielen Menschen brennen diese Themen unter den Nägeln und vor allem gibt es den breiten Wunsch nach Alternativen zur derzeitigen doch kühlen Form des Zusammenlebens - auch hier in Deutschland.

Entwicklung beginnt vor Ort und kann über spielerische Elemente mit Euren Fähigkeiten und Situationen verknüpft und somit einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. 

 

 









Kontakt

Jean-Philippe Baum

0681 9385235

jeanphilippe.baum@nes-web.de

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