Montag, 12. November 2018

Film & Diskussion "Count-Down am Xingu" kostenlos in Neunkirchen und Homburg

Einblicke hinter die Kulissen eines Megastaudamms

Am Montag, den 12. November, um 20 Uhr, sowie auch am Mittwoch, den 14. November, um 17.30 Uhr, zeigt das Netzwerk Entwicklungspolitik in Saarland e.V. in Kooperation mit der Katholischen Kirche in Neunkirchen im Rahmen der Kinoreihe „Rollenwechsel – Kirche im Kino“ den Dokumentarfilm "Count-Down am Xingu" jeweils parallel im Cinetower Neunkirchen (Saarbrücker Straße 16, 66538 Neunkirchen) und im Eden Cinehouse Homburg (Zweibrücker Strasse 19, 66424 Homburg). Der Eintritt ist frei. 


Es geht in "Count-Down am Xingu" um den Bau des sehr umstrittenen Staudamms Belo Monte am Amazonasfluss Xingu. Der Staudamm ist der drittgrößte der Welt und das größte Bauprojekt Brasiliens, über 10 Milliarden Euro schwer. Doch Korruptionsskandale, Umweltzerstörung, der Staudammwahn multinationaler Konzerne und massive Rechteverletzungen an der indigenen Bevölkerung zeichnen dieses Megaprojekt aus. 


Für den Staudamm wurden viele Hektar Urwald gerodet, Indigene und Fischer vertrieben, 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt. Hinter den Kulissen geht es um milliardenschwere „Extraprofite“ für Baufirmen und Politiker. Auch europäische Weltfirmen wollen kräftig mitverdienen. „Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin. Inzwischen ist Belo-Monte fertig gebaut. Doch der Konflikt geht weiter. Zahlreiche weitere Staudämme sollen im Amazonasgebiet gebaut werden.

Die dokumentarische Langzeitbeobachtung von Regisseur Martin Kessler bietet einen Einblick in den facettenreichen Konflikt um Großstaudämme im Amazonasgebiet – und zeigt globale Zusammenhänge auf. Im Anschluss an den Film wird die Möglichkeit zur Diskussion geboten. 


     Hier gehts zum Trailer...

     Hier gibt es mehr Infos zum Film...

 

Diese Aktivität wird im Rahmen des Projekts: "Change the Power - (Em)Power to Change: Local Authorities towards the SDGs and Climate Justice" mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt. Für den Inhalt dieser Aktivität sind allein die Veranstalter verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.

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