Donnerstag, 25. Oktober 2018

"Count-Down am XINGU" in St. Wendel

Greenpeace und das NES zeigen "Count-Down am XINGU" in der Kulturscheune Oberlinxweiler

Am Donnerstag, den 25. Oktober, zeigen wir zusammen mit Greenpeace St. Wendel um 19 Uhr in der Kulturscheune Oberlinxweiler (Niederlinxweilerstr. 7, 66606 St. Wendel) den Dokumentarfilm "Count-Down am XINGU". Der Eintritt ist frei.

Es geht in "Count-Down am XINGU" um den Bau des sehr umstrittenen Staudamms Belo Monte am Amazonasfluss Xingu. Der Staudamm ist der drittgrößte der Welt und das größte Bauprojekt Brasiliens, über 10 Milliarden Euro schwer. Doch Korruptions-skandale, Umweltzerstörung, der Staudammwahn multinationaler Konzerne und massive  Rechteverletzungen an der indigenen Bevölkerung zeichnen dieses Megaprojekt aus.

Für den Staudamm wurden viele Hektar Urwald gerodet, Indigene und Fischer vertrieben, 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt. Hinter den Kulissen geht es um milliardenschwere „Extraprofite“ für Baufirmen und Politiker. Auch europäische Weltfirmen wollen kräftig mitverdienen. „Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin. Inzwischen ist Belo-Monte fertig gebaut. Doch der Konflikt geht weiter. Zahlreiche weitere Staudämme sollen im Amazonasgebiet gebaut werden...

Die dokumentarische Langzeitbeobachtung von Regisseur Martin Kessler bietet einen Einblick in den facettenreichen Konflikt um Großstaudämme im Amazonasgebiet – und zeigt globale Zusammenhänge auf. Der Film und die Vorführung werden durch die Europäische Union im Rahmen des Projektes "Change the Power - (Em)power to  change" gefördert. Im Anschluss an den Film wird die Möglichkeit zur Diskussion geboten.


     Hier gehts zum Trailer...

     Hier gibt es mehr Infos zum Film...

 

Diese Aktivität wird im Rahmen des Projekts: "Change the Power - (Em)Power to Change: Local Authorities towards the SDGs and Climate Justice" mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt. Für den Inhalt dieser Aktivität sind allein die Veranstalter verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.

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